05/11/2026
Heute wird im Bundestag über die Einführung des Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG) gesprochen.
🙋♀️ Wenn das PNOG Anfang 2027 wie geplant in Kraft tritt, könnte das weitreichende Folgen haben: Aus Sicht der Diakonie belastet die Reform vor allem Pflegebedürftige, ihre Angehörigen, professionelle Pflegekräfte sowie Pflegedienste und Pflegeeinrichtungen.
Bereits gestern haben sich unser sozialpolitischer Vorstand und Alexandra Brenner von der Kirchlichen Sozialstation Sachsenheim mit der gesundheitspolitischen Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion Simone Borchardt, MdB ausgetauscht.
Im Gespräch thematisierten sie die wichtigsten Forderungen beim PNOG:
👉 Sozialraumbudget sollte auch bei ambulanten Pflegediensten einlösbar sein
👉 Ansparung des Sozialraumbudgets, z.B. für Ferienbetreuung oder planbare Auszeiten, sollte möglich sein
👉 Überbrückungsbudget sollte hoch genug und flexibel einsetzbar sein
👉 Pflegeberatung sichern
👉 Regelmäßiges Überprüfen der Pflegebedürftigkeit statt Schwellenwerte anheben
Vielen Dank für das konstruktive Gespräch!