24/09/2026
Angriff auf CDU Geschäftsstelle und Gewaltaufruf gegen CDU Vertreter
Am Wochenende kam es zu einem gewaltsamen Angriff auf die Geschäftsstelle der CDU Offenbach und das Wahlkreisbüro des CDU-Bundestagsabgeordneten Björn Simon sowie der Landtagsabgeordneten Kim-Sarah Speer. Dabei wurden mehrere Scheiben beschädigt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 6.000 Euro. Inzwischen tauchte im Internet ein Bekennerschreiben auf, in dem zu weiterer Gewalt konkret gegen die CDU, ihre Funktionsträger und Unterstützer aufgerufen wird. Mit dem abschließenden Hinweis auf den bundesweiten Aktionstag der Gewerkschaften ist das Bekennerschreiben unterzeichnet von „militanten Arbeiterinnen und Arbeitern“.
Hierzu erklärt Andreas Bruszynski, Vorsitzender der CDU Offenbach:
„Mit dem Bekennerschreiben bekommt der Angriff auf unsere Geschäftsstelle eine neue, erschreckende Qualität. Es wird offen zu Gewalt gegen CDU-Funktionsträger und Unterstützer aufgerufen. Das lasse ich als Vorsitzender nicht zu und verurteile diese Aktion auf das Schärfste. Wer zu Gewalt aufruft, verlässt den Boden des demokratischen Diskurses. Unsere Funktionsträger in der Partei, in der Stadtverordnetenversammlung und in vielen anderen Gremien der Stadt arbeiten ganz überwiegend ehrenamtlich in ihrer Freizeit daran, das Leben in Offenbach für unsere Mitmenschen besser zu machen. Ich bin ihnen sehr dankbar für ihren Einsatz. Wir werden uns nicht davon abbringen lassen, unsere Arbeit zum Wohle Offenbachs fortzusetzen. Von den Kolleginnen und Kollegen in der Stadtverordnetenversammlung, genauso wie von den Gewerkschaften in Offenbach erwarte ich eine klare Distanzierung von dem Angriff und von dem Gewaltaufruf gegen uns. Als Demokraten müssen wir zusammen stehen und die vielen politisch engagierten Menschen in unseren Reihen vor Angriffen und Einschüchterungsversuchen politischer Extremisten schützen.“