25/09/2026
05 | Lebensqualität erhalten – Abschluss: „Was bleibt?“
Was bleibt, wenn manches schwieriger wird? Vielleicht mehr, als man zunächst denkt: Ein vertrautes Lied, ein Lieblingsessen, ein Lächeln, ein Spaziergang im Sonnenschein, ein Mensch, der sich Zeit nimmt.
Demenz verändert vieles – aber sie bedeutet nicht automatisch, dass Lebensfreude und Teilhabe verloren gehen. Es zählt nicht nur, was nicht mehr möglich ist.
Darum geht es auch in der geriatrischen Rehabilitation: Ressourcen erkennen, Fähigkeiten fördern und Menschen dabei unterstützen, möglichst selbstbestimmt am Leben teilzuhaben.
Und was können wir selbst für ein gesundes und aktives Älterwerden tun?
Das persönliche Demenzrisiko lässt sich durch einen gesunden Lebensstil beeinflussen, zum Beispiel durch regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung sowie die Behandlung von Schwerhörigkeit und Depressionen.
Und unser Gehirn freut sich über Begegnung und Neues. Eine neue Sprache lernen, ein Musikinstrument ausprobieren, kreativ sein, ein neues Rezept ausprobieren oder einfach neugierig bleiben – es gibt viele Möglichkeiten, Körper und Geist im Alltag zu aktivieren.
Unsere Demenz-Woche geht heute zu Ende – unser Engagement für ältere Menschen natürlich nicht.
Wir möchten dazu beitragen, dass Menschen mit Demenz nicht nur auf ihre Erkrankung reduziert werden. Denn hinter jeder Diagnose steht ein Mensch. Mit einer Geschichte. Mit Fähigkeiten. Mit Bedürfnissen. Und mit dem Recht auf Wertschätzung.
Zum Abschluss unserer Woche möchten wir Ihnen deshalb eine Frage mitgeben: Was bedeutet Lebensqualität für Sie?