24/10/2026
Gefahren von Gasthermen und Kaminöfen
Die Heizperiode hat begonnen. Gasthermen und Kaminöfen sorgen für Wärme, können bei technischen Defekten, falschen oder verstopften Abgaswegen Kohlenmonoxid freisetzen.
Kohlenmonoxid (CO) ist farb-, geruch- und geschmacklos und daher mit den menschlichen Sinnen nicht wahrnehmbar. Das giftige Gas beeinträchtigt den Sauerstofftransport im Blut und kann Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Bewusstlosigkeit und im schlimmsten Fall den Tod verursachen.
Als Brenngas wird meist Erdgas (Methan) oder ein Gemisch aus Propan und Butan verwendet. Dem eigentlich geruchlosen Gas wird ein Geruchsstoff hinzugefügt, der nach Schwefel oder faulen Eiern, seltener nach Zwiebeln oder Knoblauch oder Lösungsmitteln riecht.
Beide Gase werden von Rauchwarnmeldern NICHT erkannt.
Die Feuerwehr empfiehlt:
- Lassen Sie Ihre Therme und Ihre Abgasleitungen/ Schornsteine regelmäßig von Fachpersonal überprüfen
- Achten Sie bei Kaminöfen darauf, dass Sie nur trockenes Holz verbrennen.
- Achten Sie auf eine ausreichende Luftzufuhr.
- Installieren Sie CO-Warnmelder in Räumen mit Gastherme oder Kaminöfen.
- Installieren Sie geeignete Gas-Warnmelder.
- Achten Sie auf die richtigen Einbauhöhen
Im Alarmfall oder falls Sie Gasgeruch feststellen:
1. Verlassen Sie umgehend das Gebäude.
2. Rufen Sie die Feuerwehr! NOTRUF 112
3. Warnen Sie Nachbarn im selben Haus
4. Bei Brenngasaustritt: Betätigen Sie keine elektrischen Schalter/ Klingeln falls gefahrlos möglich löschen Sie alle offenen Flammen.
5. Warten Sie das Eintreffen der Feuerwehr ab und weisen Sie die Einsatzkräfte ein. 🚒
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