08/09/2026
Da der Artikel im Foto kaum lesbar ist habe ich eine KI gefragt:
A 20-Gegner fürchten Aus für Buchenallee
(Nordwest-Zeitung – Lokales, Dienstag, 8. September 2026, Nr. 209)
Kritiker machen mit bunter Protestaktion auf Gefahr für Bäume durch Sandabbau aufmerksam
Von Anke Brockmeyer
* Ort & Anlass: In Wiefelstede (nahe der Bekhauser Straße) protestierten A20-Gegner am Sonntag mit der Aktion „Bretter gegen die A20“.
* Problemstellung: Für den Bau der Autobahn A20 soll in der Nähe Sand entnommen werden („Seitenentnahmen“ auf ca. 41,6 Hektar mit bis zu 50 Metern Tiefe im Nass-Abbauverfahren).
* Gefahr für die Bäume: Buchen sind Flachwurzler und leiden bereits stark unter der klimawandelbedingten Trockenheit. Durch den Sandabbau droht der Grundwasserspiegel laut hydrogeologischer Bewertung um bis zu 1,6 Meter zu sinken. Ein Absinken um mehr als 1,5 Meter überleben die rund hundert Jahre alten Buchen nicht.
* Protestform: Die Aktivisten hängten bunt gestaltete Holzbretter an die Bäume. Diese Aktion knüpft einerseits an sogenannte „Trauerbretter“ (Brauchtum zur Erinnerung an Verstorbene) an und lehnt sich andererseits an Baustellenschutzbretter an.
* Hintergrund: Die Betroffenen verweisen auch auf einen Appell der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). Anfang Juni fand der Spatenstich für das erste Teilstück im Ammerland statt (Verbindung A28 und A29), was ebenfalls von Protesten begleitet wurde. Kritiker halten das Projekt für veraltet und ökologisch unverantwortbar, während Befürworter sich eine Entlastung vom Durchgangsverkehr versprechen.