11/10/2026
Bericht zur Großübung am 10.10.2026
Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen und einem angenommenen Massenanfall von Verletzten
Am 10. Oktober 2026 fand eine Großübung mit dem Szenario eines schweren Verkehrsunfalls mit einem angenommenen Massenanfall von Verletzten (MANV) statt.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bot sich folgende Lage: Ein Pkw war unter einen Lkw geraten. Ein weiterer Pkw lag nach einer Kollision mit einem anderen Pkw und einer Gruppe von Fahrradfahrern auf der Seite. In allen drei beteiligten Pkw befanden sich potenziell schwer verletzte Personen, die in ihren Fahrzeugen eingeklemmt waren. Zusätzlich mussten sieben Fahrradfahrer mit teilweise schweren Verletzungen versorgt werden.
Um die umfangreiche Einsatzlage strukturiert abzuarbeiten, bildete die Feuerwehr mehrere Einsatzabschnitte. In enger Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst wurden die Verletzten versorgt und die eingeklemmten Personen schonend aus ihren Fahrzeugen befreit. Auch die verletzten Fahrradfahrer wurden zunächst durch die Feuerwehr betreut und versorgt, bis ausreichend Kräfte des Rettungsdienstes vor Ort waren.
Neben Feuerwehr und Rettungsdienst war auch die Polizei an der Übung beteiligt und unterstützte bei der Versorgung der Verletzten. Im weiteren Übungsverlauf wurde zudem das Fehlen von zwei Personen festgestellt. Zur Unterstützung der Suche wurde der Polizeihubschrauber „Edelweiß 3“ hinzugezogen.
Die Großübung bot allen beteiligten Organisationen die Möglichkeit, die Zusammenarbeit bei einer komplexen Einsatzlage mit zahlreichen Verletzten zu trainieren und die Abläufe zwischen den verschiedenen Einsatzkräften zu festigen.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Beteiligten für die Teilnahme an der Übung, die investierte Zeit und die hervorragende, reibungslose Zusammenarbeit. Solche Übungen sind ein wichtiger Beitrag, um im Ernstfall schnell, koordiniert und professionell helfen zu können.
An der Übung waren beteiligt: Die Feuerwehren aus, Eglharting, Kirchseeon, Pöring und Vaterstetten sowie die UG-ÖEL und die KBI, der Rettungsdienst und Bereitschaften des BRK KV EBE und die Polizeiinspektion Poing mit der Hubschrauberstaffel Bayern.