Deutsches Archäologisches Institut Athen Γερμανικό Αρχαιολογικό Ινστιτούτο

Deutsches Archäologisches Institut Athen  Γερμανικό Αρχαιολογικό Ινστιτούτο

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Abteilung Athen des Deutschen Archäologischen Instituts Die Bibliothek des Instituts umfasst mittlerweile ca. 80.000 Bände.

Die Abteilung Athen des Deutschen Archäologischen Instituts wurde 1874 als zweite nach Rom und als zweites ausländisches Institut in Athen (nach der École Française d’Athènes) gegründet. Seit 1887 hat sie ihren Sitz in einem im Auftrag von Heinrich Schliemann errichteten klassizistischen Gebäude. Heute ist das Athener Institut zusammen mit den anderen ausländischen archäologischen Schulen Teil ein

09/06/2026

Was verbirgt sich hinter den Türen unseres Archivs?
Zum Internationalen Archivtag öffnen wir unsere Türen für einen Blick hinter die Kulissen: In den Magazinräumen des Archivs werden Quellen aus rund 150 Jahren Forschungs- und Institutsgeschichte bewahrt – Korrespondenzen, Grabungsdokumentationen, Pläne, Zeichnungen, Fotografien und wissenschaftliche Nachlässe.

Diese Bestände dokumentieren die archäologische Erforschung Griechenlands seit dem 19. Jahrhundert und bilden eine unverzichtbare Grundlage für die Recherche.

Im Rahmen des DFG-geförderten Projekts ›ARCHAthen‹ werden die historischen Bestände systematisch erschlossen, digitalisiert und langfristig gesichert.

Bereits heute sind zahlreiche Bestände online recherchierbar und damit für zukünftige Generationen von Forschenden nutzbar; weitere Digitalisate werden in den kommenden Jahren folgen.

Mit dem Abschluss des Projekts werden sämtliche bearbeiteten Dokumente einschließlich ihrer Recherchezugriffspunkte über die digitalen Infrastrukturen des DAI (iDAI.archives) bereitgestellt sowie über die Deutsche Digitale Bibliothek und das Archivportal-D zugänglich sein.

30/05/2026

Gestern fand unser alljährlicher Sommervortrag statt.

Margarete van Ess, Leitende Direktorin der Orient-Abteilung des DAI, sprach über „Das hellenistische Uruk (Irak). Neue archäologische Ergebnisse“.

Wir bedanken uns herzlich bei Frau van Ess für ihren eindrucksvollen Vortrag.

❤️☀️

29/05/2026

Laufende Konservierung- und Restaurierungsarbeiten am Estrichboden in der Cella des Zeustempels von Olympia

Wir danken der Regula Pestalozzi Stiftung und der Theodor Wiegand Gesellschaft (TWG) für die großzügige Unterstützung.

25/05/2026

Die Woche begann für uns mit einem Besuch von 39 Schülerinnen und Schülern vom Peutinger-Gymnasium in Ellwangen, die gerade für 2,5 Wochen unter der Leitung von Lehrer Ralf Altgeld Griechenland bereisen.

Sie wurden vom Stellvertretenden Direktor, Oliver Pilz, und vom Referenten für Allgemeines und das Archiv, Dimitris Grigoropoulos, durch unser Haus geführt und haben auf diese Art einen Einblick in die Arbeit unseres Instituts bekommen.

Die Ausführungen der beiden Wissenschaftler wurden zum Teil durch einige noch im Haus verbliebende Elemente unserer Ausstellung anlässlich des 150-jährigen Jubiläums unseres Instituts untermalt.

Eine digitale Version der Ausstellung ist auf unserer Website abrufbar unter https://www.dainst.org/athen/forschung/ausstellungen

Wir wünschen den Schülerinnen und Schülern sowie ihren Begleiterpersonen weiterhin

Καλό ταξίδι και καλό καλοκαίρι!

22/05/2026

Am Donnerstag, den 28. Mai 2026 um 18.30 Uhr sprechen Themis Bilis, Architekt und Denkmalpfleger an unserer Abteilung, und Maria Magnisali (Magnisali Bilis Studio) zum Thema „Zwei Beispiele des Neoklassizismus in Athen: Das Gebäude des Deutschen Archäologischen Instituts und das Prokesch-von-Osten-Gebäude“ (Vortragssprache Griechisch, Vortragstitel im Original: Δύο στιγμές του νεοκλασικισμού στην Αθήνα: Κτήρια Γερμανικού Αρχαιολογικού Ινστιτούτου και Prokesch von Osten“). Der Vortrag findet in der Fakultät für Bauingenieurwesen der Nationalen Technischen Universität Athen, Patission (28. Oktober) 42, als „Donnerstagsvortrag“ („Οι διάλεξεις της Πέμπτης“) statt und ist Teil der BLOD-Vortragsreihe (Bodossaki Lectures on Demand). Eine Aufnahme des Vortrags wird zu einem späteren Zeitpunkt auf der Online-Plattform (https://blod.gr/) zu finden sein.

#διάλεξη

21/05/2026

Wegen unseres alljährlichen Sommervortrags wird die Bibliothek von Donnerstag, den 28.5.2026 bis einschließlich Montag, den 1.6.2026 geschlossen sein.

Am Dienstag, den 2.6.2026 ist die Bibliothek wieder ab 13.00 Uhr geöffnet.

In dieser Zeit ist die Bibliothek auch für Wochenendnutzer nicht zugänglich.

Λόγω της θερινής διάλεξης η βιβλιοθήκη θα παραμείνει από Πέμπτη 28.5.2026 έως και Δευτέρα 1.6.2026 κλειστή. Θα ανοίξει και πάλι Τρίτη 02.06.2026 μετά τη 1 μ.μ..

Στο ανωτέρω χρονικό διάστημα η βιβλιοθήκη δε θα είναι προσβάσιμη ούτε στους κατόχους ειδικής άδειας.

Photos from Deutsches Archäologisches Institut Athen  Γερμανικό Αρχαιολογικό Ινστιτούτο's post 19/05/2026

Am 15.–16. Mai fand im Art Space Pythagoreion auf Samos das als Kooperation zwischen dem DAI und der Elenonora-Schamberger-Stiftung organisierte Symposium »Cosmopolity in Modernity and Antiquity – Mechanisms of Multyethnicity« statt. Internationale WissenschaftlerInnen diskutierten interdisziplinär über Multikulturalität und deren Organisation in antiken wie modernen Gesellschaften und analysierten dabei das Phänomen und den Begriff »Kosmopolitismus«. Besonders bereichernd waren die Verknüpfung archäologischer, historischer und zeitgenössischer Themen sowie die abschließende Round-Table-Diskussion.

Auch das Rahmenprogramm mit dem Besuch des Heraion von Samos, die begleitende Kunstausstellung zum Thema Flucht sowie der Austausch im inspirierenden Ambiente des Art Space machten die Veranstaltung zu einem besonderen Erlebnis.

Photos from Deutsches Archäologisches Institut Athen  Γερμανικό Αρχαιολογικό Ινστιτούτο's post 19/05/2026

Im Gegensatz zu vielen Fachkollegen seiner Zeit erkannte Wilhelm Dörpfeld früh den damals noch oft angezweifelten Wert der Fotografie als wichtiges Mittel zur Dokumentation.
Damit konnten archäologische Funde festgehalten werden, die durch Ausgrabungen oder andere Eingriffe sonst zerstört worden wären.
Darüber hinaus war Dörpfeld einer der Entwickler und Verfechter der stratigraphischen Grabungsmethodik.
So überrascht es nicht, dass die frühesten Bestände der Fotothek gezielt wertvolle Eindrücke der ansonsten verlorenen Stratigraphie der Grabungen südlich des Parthenon auf der Akropolis festhalten (z. T. sog. Perserschutt).
Ab 1886 war Dörpfeld von Panagiotis Kavvadias, dem obersten Ephoros der Verwaltung der Altertümer, eingeladen worden, als Bauforscher an den archäologischen Sondierungen der Archäologischen Gesellschaft Athen auf der Akropolis mitzuarbeiten.
Von dieser Grabungskampagne stammen die im Post gezeigten Aufnahmen. Sie dokumentieren eine Grabung am Fundament des Parthenon, das, vor den Blicken heutiger BesucherInnen und ArchäologInnen verborgen, mehrere Meter in den Boden reicht.
Derartige Archivdokumente sind wichtig, um frühere Forschungsprojekte nachzuvollziehen. Sie können außerdem auch heute noch bedeutende Belege für aktuelle Forschungen liefern.

Dieser Post und die gesamte Reihe „Fotothek im Fokus“ soll Einblicke in diese facettenreiche Entstehungsgeschichte unserer Fotos, aber auch unserer Fotosammlung geben.

D-DAI-ATH-Akropolis-0104, Foto: unbek., Akropolis Okt. 1888, südl. Fundamentunterbau des Parthenon (Vorparthenon) mit Stratigraphie der unterschiedlichen Erd- und Steinauffüllungen, die zum Teil den sog. Perserschutt beinhalten

D-DAI-ATH-Akropolis-0111, Foto: unbek., Akropolis Aug. 1888, Grabung an der S-Seite des Parthenon, Ansicht der Stratigraphie der unterschiedlichen Erd- und Steinauffüllungen, die zum Teil den sog. Perserschutt beinhalten

D-DAI-ATH-Akropolis-0107, Foto: unbek., Akropolis Jul. 1888, Grabung südl. des Parthenon, Ansicht der Stratigraphie der unterschiedlichen Erd- und Steinauffüllungen nördl. der Umfassungsmauer der Akropolis, die zum Teil den sog. Perserschutt beinhalten

14/05/2026

Neue Forschungen aus Griechenland im neuesten Archäologischen Anzeiger:

Von Samos über Kalapodi bis ins Kephissos-Tal geben aktuelle Beiträge Einblicke in laufende Feldforschungen, Materialanalysen und landschaftsarchäologische Projekte.

Im Fokus stehen folgende Themen aus den Forschungsprojekten des DAI Athen:
- Eine neu entdeckte Greifenprotome aus dem Heraion von Samos und neue Überlegungen zu Chronologie und Produktionsprozessen samischer Greifenprotomen
(Autoren: Uwe Peltz, Jan Wagenführ)

- Erste umfassende Ergebnisse des Kephissos Valley Project (2018–2022) zu Mensch-Umwelt-Interaktionen in der phokischen Landschaft
(AutorInnen: Katja Sporn, Petros Kounouklas, Will Kennedy; Stefan Biernath, Joachim W. Härtling, Simon Hoffmann, Elea Koenigsaecker, Eric Laufer, Nikos Papadopoulos, Salvatore Ortisi, Apostolos Sarris, Denis Scholz, Ingmar Unkel

- Neue Untersuchungen zu früheisenzeitlichen Feinkeramiken aus Kalapodi mit einem systematischen makroskopischen Fabric-Katalog
(Autorin: Alexandra Ch. J. von Miller)

Darüber hinaus freuen wir uns, auch aktuelle Forschungen aus einem griechischen Projekt hervorzuheben:
- Das Amykles Survey Project präsentiert erste Ergebnisse der Kampagne 2024 im Eurotas-Tal mit neuen Erkenntnissen zur diachronen Besiedlungsgeschichte der Region Amyklai.
(AutorInnen: Sophia Nomicos, Nicola Nenci; Hans Beck, Adrien Delahaye, Volkmar Schmidt, Giorgos Tsiaggouris, Maria Tsouli, Stavros Vlizos)

Die Beiträge zeigen exemplarisch die Vielfalt aktueller archäologischer Forschungen in Griechenland – von naturwissenschaftlicher Materialanalyse über Survey-Archäologie bis hin zu Fragen von Produktion, Landschaft und Kultpraxis.

Photos from Reichert Verlag's post 13/05/2026

+++Aus unserer Backlist+++

Tiryns, Band 17, Teil 1-3
Baubefunde und Stratigraphie der Unterburg und
des nordwestlichen Stadtgebiets (Kampagnen 1976 bis 1983)

Teil 1: Die mykenische Palastzeit (SH III B2) und beginnende Nachpalastzeit (Beginn SH III C)
Von Ursula Damm-Mainhardt
Hg. von Joseph Maran
2015. 4°. 320 S., 11 s/w-Abb., Ln.,
Print: 58,– EUR (978-3-95490-091-6)

Teil 2: Die mykenische Nachpalastzeit (SH III C). Text
Von Tobias Mühlenbruch
Hg. von Joseph Maran
2013. 4°. 448 S., 30 s/w Strichzeichnungen, Ln.,
Print: 68,– EUR (978-3-89500-849-8)

Teil 3: Die ausgehende Palastzeit (SH III B2) und die mykenische Nachpalastzeit (SH III C). Dokumentation zu den Bänden XVII.1 und 2
Von Ursula Damm-Meinhardt und Tobias Mühlenbruch
Hg. von J. Maran
2013. 4°. 146 S., 117 s/w-Abb., 59 Faltpläne und
105 s/w-Pläne und Profilzeichnungen, 8 Beilagen, Ln.,
Print: 98,– EUR (978-3-89500-850-4)

Weitere Bücher finden Sie auf unserer Webseite und auf unserer Media Library.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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