03/09/2026
Maria Elisabeth Rieder - Team K 👏👏
𝐖𝐞𝐫 𝐝𝐢𝐞 𝐒𝐨𝐫𝐠𝐞𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐌𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐢𝐠𝐧𝐨𝐫𝐢𝐞𝐫𝐭, 𝐬𝐭ä𝐫𝐤𝐭 𝐝𝐢𝐞 𝐄𝐱𝐭𝐫𝐞𝐦𝐞: „𝐒ü𝐝𝐭𝐢𝐫𝐨𝐥 𝐛𝐫𝐚𝐮𝐜𝐡𝐭 𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐕𝐨𝐫𝐰ä𝐫𝐭𝐬𝐬𝐭𝐫𝐚𝐭𝐞𝐠𝐢𝐞“
Ich bin überzeugt: 𝐄𝐬 𝐰𝐢𝐫𝐝 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐦𝐞𝐡𝐫 𝐬𝐨 𝐰𝐞𝐢𝐭𝐞𝐫𝐠𝐞𝐡𝐞𝐧 𝐰𝐢𝐞 𝐛𝐢𝐬𝐡𝐞𝐫. Wir leben in einer Zeit großer Verunsicherung. Viele Menschen machen sich Sorgen um ihre Zukunft, um leistbaren Wohnraum, um die steigenden Lebenshaltungskosten und um den gesellschaftlichen Zusammenhalt. 𝐃𝐢𝐞𝐬𝐞 𝐒𝐨𝐫𝐠𝐞𝐧 𝐬𝐢𝐧𝐝 𝐫𝐞𝐚𝐥. 𝐖𝐞𝐫 𝐬𝐢𝐞 𝐢𝐠𝐧𝐨𝐫𝐢𝐞𝐫𝐭 𝐨𝐝𝐞𝐫 𝐛𝐞𝐥𝐞𝐡𝐫𝐭, 𝐝𝐚𝐫𝐟 𝐬𝐢𝐜𝐡 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐰𝐮𝐧𝐝𝐞𝐫𝐧, 𝐰𝐞𝐧𝐧 𝐢𝐦𝐦𝐞𝐫 𝐦𝐞𝐡𝐫 𝐌𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐝𝐞𝐧 𝐩𝐨𝐥𝐢𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐄𝐱𝐭𝐫𝐞𝐦𝐞𝐧 𝐢𝐡𝐫𝐞 𝐒𝐭𝐢𝐦𝐦𝐞 𝐠𝐞𝐛𝐞𝐧. Ich halte nichts von einer Politik des erhobenen Zeigefingers. Diese Defensivstrategie ist gescheitert. Wer den Menschen ständig erklärt, warum ihre Sorgen falsch sind, anstatt Lösungen anzubieten, macht es den Populisten leicht. Viel zu leicht. Ich halte es mit Matthias Strolz: „𝐖𝐢𝐫 𝐛𝐫𝐚𝐮𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐕𝐨𝐫𝐰ä𝐫𝐭𝐬𝐬𝐭𝐫𝐚𝐭𝐞𝐠𝐢𝐞.“ Die Bürgerinnen und Bürger erwarten keine ideologischen Debatten. Sie erwarten Lösungen. Sie wollen wissen, wie Wohnen wieder leistbar wird, wie Familien entlastet werden und wie wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern. Sie machen sich Sorgen um die Pflege, Gesundheitsversorgung und wie sie mit dem Lohn bis ans Ende des Monats kommen. Genau um diese Sorgen muss die Politik sich kümmern. Dazu gehört auch eine ehrliche Debatte über Migration. Südtirol braucht ausländische Arbeitskräfte. Das ist eine Realität, die niemand ernsthaft bestreiten kann. Gleichzeitig stehe ich für Klarheit und Konsequenz ein: Wer kriminell wird, unser Sozialsystem missbraucht oder sich bewusst weigert, sich zu integrieren und an unsere Regeln zu halten, muss die Konsequenzen tragen. Unsere Menschen haben ein Recht darauf, dass ihre Ängste ernst genommen werden und dass bestehende Ungerechtigkeiten aufgezeigt und behoben werden. Ich sehe zudem, dass das politische System in Südtirol an seine Grenzen gekommen ist. Nach 80 Jahren ununterbrochener Regierungsverantwortung der SVP ist daraus ein System geworden, bei dem der Machterhalt vor dem Wohl der Bevölkerung steht. 𝐙𝐮 𝐯𝐢𝐞𝐥 𝐕𝐞𝐫𝐰𝐚𝐥𝐭𝐮𝐧𝐠 𝐝𝐞𝐬 𝐁𝐞𝐬𝐭𝐞𝐡𝐞𝐧𝐝𝐞𝐧, 𝐳𝐮 𝐰𝐞𝐧𝐢𝐠 𝐌𝐮𝐭 𝐳𝐮𝐫 𝐕𝐞𝐫ä𝐧𝐝𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠. Wenn wir jetzt nicht den Mut aufbringen, neue Wege zu gehen, werden die politischen Ränder weiter wachsen. Das ist keine Drohung, sondern eine Realität, die wir bereits in ganz Europa beobachten können. 𝐒ü𝐝𝐭𝐢𝐫𝐨𝐥 𝐛𝐫𝐚𝐮𝐜𝐡𝐭 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐀𝐮𝐟𝐛𝐫𝐮𝐜𝐡. Südtirol braucht wieder eine Politik, die Probleme beim Namen nennt, Verantwortung übernimmt und Lösungen schafft. Unsere demokratischen Grundwerte und die Verfassung müssen dabei die klare Leitlinie sein. Und wenn wir wirklich Vorreiter sein wollen, dann sollten wir endlich den Mut haben, über Parteigrenzen hinweg zu denken. Mein Vorschlag ist: Holen wir die politischen Vertreter, denen das Wohl unseres Landes wirklich am Herzen liegt an einen Tisch und arbeiten gemeinsam an den besten Lösungen für Südtirol. 𝐃𝐚𝐬 𝐆𝐞𝐦𝐞𝐢𝐧𝐰𝐨𝐡𝐥 𝐦𝐮𝐬𝐬 𝐰𝐢𝐜𝐡𝐭𝐢𝐠𝐞𝐫 𝐰𝐞𝐫𝐝𝐞𝐧 𝐚𝐥𝐬 𝐏𝐚𝐫𝐭𝐞𝐢𝐭𝐚𝐤𝐭𝐢𝐤, 𝐏𝐨𝐬𝐭𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐌𝐚𝐜𝐡𝐭𝐬𝐩𝐢𝐞𝐥𝐞. Ich bin überzeugt: Die Zukunft gehört nicht den Extremen. Sie gehört jenen, die den Mut haben, die Realität anzuerkennen, Probleme zu lösen und unser Land gemeinsam nach vorne zu führen. 𝐒ü𝐝𝐭𝐢𝐫𝐨𝐥 𝐛𝐫𝐚𝐮𝐜𝐡𝐭 𝐤𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐒𝐭𝐢𝐥𝐥𝐬𝐭𝐚𝐧𝐝. 𝐒ü𝐝𝐭𝐢𝐫𝐨𝐥 𝐛𝐫𝐚𝐮𝐜𝐡𝐭 𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐕𝐨𝐫𝐰ä𝐫𝐭𝐬𝐬𝐭𝐫𝐚𝐭𝐞𝐠𝐢𝐞.