F**k may 68 - fight now
autonome antifa [f]
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04/11/2017
Bundesparteitag der AfD blockieren - aus Frankfurt gemeinsam nach Köln
Am 22./23. April will die AfD im Kölner Maritim Hotel ihren Bundesparteitag abhalten. In Köln gibt es bereits breiten Protest, Blockaden und eine Großdemonstration werden für Samstag, den 22. April geplant. Die bundesweite Mobilisierung läuft ebenfalls gut - mit Zehntausenden werden wir den AfD Parteitag verhindern.
Auch aus Frankfurt gibt eine gemeinsame Busanreise.
Tickets für die Busse gibt´s hier:
+ Karl Marx Buchhandlung (Jordanstraße 11)
+ Land in Sicht (Rotteckstraße 13)
+ Café KoZ (Mertonstraße 26)
Preise:
8€ ermäßigt, 12€ normal, 16€ Soli
Abfahrt in FFM am sehr frühen Morgen, Rückfahrt aus Köln am späten Nachmittag. Weitere Infos erhaltet ihr beim Kauf des Tickets.
letzte Infos und Absprachen:
Mittwoch, 12. April um 19h im DGB Jugendclub (Wilhelm-Leuschner-Straße 69/77) - auch hier können Busticket erworben werden.
[email protected]
[email protected]
05/30/2016
Nicht vergessen! Am Wochenende alle nach Dortmund den "Tag der deutschen Zukunft" verhindern!
Wir organisieren einen Bus - Karten dafür gibts in der Karl Marx Buchhandlung! Infos dazu findet ihr hier: https://dortmund.no-tddz.org
Ihr interessiert euch für linksradikale Politik in Frankfurt? Schaut doch mal bei Antifa United vorbei!
Antifa United Frankfurt
AUF!
Schreib uns:
[email protected]
12/24/2015
Liebe Genoss*innen,
das Jahr geht zu Ende, der Kampf geht aber bekanntlich weiter. Deswegen laden wir euch hiermit herzlich zu einem bundesweiten Treffen am 31. Januar in Frankfurt/Main ein um gemeinsam darüber zu sprechen, wie wir angesichts von Fluchtbewegungen, Rassismus auf den Straßen und staatlichen Abschottungsversuchen als radikale, antiautoritäre Linke gemeinsam und bundesweit in die Offensive kommen können. Näheres findet ihr in unten stehendem Einladungstext in deutscher und englischer Sprache.
Wenn ihr Interesse habt zu kommen, sagt uns doch bitte unter [email protected] kurz Bescheid, damit wir planen können.
Solidarische Grüße,
..ums Ganze! im Dezember 2015
Einladung:
: In Bewegung bleiben - Gegen die Abschottung und ihr Fans
Einladung von …Ums Ganze an die radikale Linke zu einem Treffen zwecks Planung einer Mitmach-Kampagne und Verständigung über die kommenden Tage
So schnell kann es gehen. Nach der erfolgreichen Erpressung Griechenlands durch Troika und Bundesregierung schien im Sommer erstmal wieder linke Ratlosigkeit angesagt – selbst bei denen, die keine große Hoffnung in die staatliche Zähmung des Kapitalismus oder ein soziales Europa setzen. Aber die Siegesfeier des Europas, in dem „nun wieder deutsch gesprochen“ werden sollte, war ziemlich kurz. Zahllose Menschen umgingen die Abschottung der Festung und kamen trotz mehrfach gestaffelter Grenzen und einem gewalttätigen Rassismus auf den Straßen einfach selber ins Herz des Krisenregimes. Das Ergebnis: Das Dublin-System der Abschottung und Abschiebung ist zusammengebrochen. Diese Entwicklung ist auch ein Ergebnis der kontinuierlichen Arbeit einer breiten & grenzübergreifenden antirassistischen Bewegung.
Natürlich: Die Geflüchteten sind nicht hierhergekommen um den Kommunismus auszurufen und einfach war an ihrer Reise meist nichts. Im Gegenteil. Das Leid der Ertrunkenen und Ertrinkenden, der Eingesperrten und in Turnhallen Isolierten übersteigt die Vorstellungskraft der Meisten von uns. Es gibt ein Elend, dass sich der Erzählbarkeit entzieht. Ganz zu schweigen von dem Grauen, dass sich mit freundlicher Genehmigung der imperialen Mächte immer noch in Syrien und an zahlreichen anderen Orten abspielt. Zugleich ist genau dieses Elend nun nicht mehr ignorierbar. Die Kosten des europäischen Wettbewerbsstaates (german style) haben mit den Grenzen auch die Wahrnehmungsschwelle überschritten. Sie sind nicht mehr unsichtbar. Sie sind hier – und alle müssen sie sehen. Das Verdrängte ist wieder da. Das ist es, was die Experten der Abschottung wie die Rassisten auf den Straßen mehr noch als jede Angst vor Verteilungskämpfen in Paranoia und Hysterie treibt.
Hey Antifra, wir müssen mal reden…
Viel richtiges ist dazu in den letzten Monaten schon gesagt und getan worden. Eine Menge Genoss*innen haben sich in der konkreten Unterstützungsarbeit engagiert oder mit selbstorganisierten Konvois von der BRD über Österreich bis auf den Balkan konkrete Fluchthilfe geleistet. Bei zahlreichen Demos und Aktionen, von München bis Köln, Hamburg bis Berlin wurde deutlich gemacht, dass es keine „Flüchtlingskrise“, sondern eine der kapitalistischen Reichtumsverteilung und seiner Produktion gibt. Die Aufmärsche der völkischen Kulturkämpfer, von Pegida, AfD und Co, sind immer wieder mit direktem Widerstand konfrontiert worden. Auch gegen die staatlichen Versuche mit einer erneuten Verschärfung des Asylrechts auf die Autonomie der Migration zu antworten gab es diverse Protestaktionen. Und in Göttingen, Berlin, Bremen, Frankfurt und einigen anderen Städten haben schon praktische Initiativen zur Schaffung sozialer Zentren für Geflüchtete stattgefunden. Klar ist: Solidarität muss politisch werden.
Aber selbst wenn es schlimmeres gibt, als wenn die Welt sich schneller dreht als die radikale Linke – seien wir ehrlich: viel erreicht haben wir bisher nicht. Weder in Bezug auf die Einbindung der zahlreichen neuen Leute, die sich jetzt politisiert haben, noch im Hinblick auf das Ziel, Sand im wiederanlaufenden Getriebe der Abschottungsmaschinerie zu sein. Auch gegen die längst laufenden Versuche, Geflüchtete und Hartzer in der Konkurrenz gegen einander auszuspielen, haben wir noch keine ausreichende Antwort. Zumal zwar viel von Fluchtursachen, aber wenig von ihren deutschen und europäischen Verwaltern gesprochen wird – so als wäre der soziale Zerfall der Peripherie ein natürliches Schicksal und nicht das Ergebnis des globalen Kapitalismus. Mehr noch: Mit der AfD als organisatorischem Rückgrat einer neuen Rechten wird die gesellschaftliche Diskussion langsam, aber sicher, immer weiter nach rechts verschoben. Die Chance zur gemeinsamen Veränderung der Verhältnisse, die die Fluchtbewegungen bieten, wird zu einer ethnischen Bedrohung umgelogen. Außerdem sitzen viele Menschen, die es hierhergeschafft haben, schon wieder isoliert in Lagern, während die Grenzen der Festung Europa gerade bis in die Türkei vorverlagert werden. Spätestens der islamistische Terror von Paris, der uns eine Logik aufzwingen will, in der sich Sicherheitswahn, Rassismus und Fundamentalismus gegenseitig hochschaukeln können, hat es sehr deutlich gemacht: Uns läuft die Zeit davon.
Wir müssen jetzt mehr als „Hauptsache irgendwas“ tun. Nämlich unsere begrenzten Kräfte bündeln, uns finden, die Hebel da ansetzen, wo es weh tut – uns koordinieren. Das ist keine Frage des „richtigen Themas“. Der Kampf gegen das Krisenregime eines autoritären Wettbewerbsstaates und die Versuche, Löcher in das Grenzregime von Auslese und Abschottung zu reißen, gehören zusammen. Nur dann gibt es eine Perspektive auf Befreiung, die mehr ist als der Einstieg in die nächste Runde im Kampf aller gegen alle. Und, na klar, dafür muss die Solidarität politisch werden – die Frage ist jetzt nur: Wie? Und vor allem: wie weiter?
Karten auf den Tisch – and fight the game
Einiges können wir aus diesem Herbst lernen und es zeichnen sich schon einige Initiativen ab. Mit den „Stadt für alle“-Bündnissen kann die Auseinandersetzung um Wohnraum und den Zugang zur öffentlichen Infrastruktur gemeinsam aufgenommen werden. Breite Bündnisse gegen Aufmärsche von AfD und Pegida können wichtige Schritte sein, um dem Mob nicht die Straße zu überlassen. Auch Blockupy kann wieder ein Kristallisation- und Bezugspunkt werden, wenn es gelingt die Kämpfe zu verbinden. Und lokal sind die Situationen ohnehin so unterschiedliche, dass wir flexibel bleiben müssen. Aber: Wir denken, dass die radikale, antiautoritäre Linke mehr tun kann – und mehr tun muss – als nur dabei zu sein. Wir glauben, es braucht in und neben all diesen Initiativen die Sichtbarkeit einer praktischen Perspektive jenseits von Staat, Nation und Kapital.
Wir haben bereits einige Ideen, wie Schritte dahin aussehen könnten. Zum ersten planen wir lokale Angebot für all diejenigen Jungen und Alten zu schaffen, die jetzt aktiv geworden sind und Bock auf linksradikales Allerlei haben. Zum zweiten schwebt uns eine gemeinsame Antifa-Plattform vor, mit der wir den völkischen Rollback und dessen organisatorischen Kern, die AfD samt ihren Etablierungsversuchen in den kommenden Wahlkämpfen, bundesweit ins Visier nehmen können. Und zum dritten haben wir Ideen, wie wir gemeinsam mit Geflüchteten Widerstand gegen Abschiebungen und Lagerzwang organisieren und einigen Fluchtverursacher und Profiteuren hierzulande auf die Pelle rücken könnten. Auch Anlässe an denen wir diese Bemühungen öffentlichkeitswirksam zusammenführen könnten, bieten sich bereits an: Der AfD-Programmparteitag im Frühjahr, ein dezentraler Aktionstag gegen die Fluchtverursacher, der antinationale Feiertag am 3. Oktober im Pegida-Country Sachsen oder auch ein Ausflug an den schönsten Zaun Österreichs in Spielfeld, etc. pp. – es gibt eine Menge Möglichkeiten. Man sieht: Wie immer haben wir uns viel vorgenommen. Aber es gibt ja auch viel zu tun. Zeit zu überlegen wie. Deswegen wollen wir all das und gerne noch viel mehr, zusammen mit euch besprechen. Kommt ihr?
Ort: Frankfurt (Genauer Ort wird Anfang Januar nachgereicht)
Zeit: 31. Januar 2016
..ums Ganze! im Dezember 2015
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: keep moving – against fences and their fans
Invitation to the radical left: Lets meet and discuss the common ground as well as concrete plans for a participatory campaign in 2016
Left melancholy was all the reign, after last summer saw the successful blackmail of Greece by the troika and the federal governement. But celebrations of a „German-speaking“ (i.e. German dominated) Europe lasted only for a few short moments. Countless people entered and enter Fortess Europe every day. They reached its economic centre, Germany, despite the multitude of borders and fances they had to cross, as well as despite the viral racism in its streets. The outcome: The Dublin-System of forclosure and deportation broke down. This outcome is also the result of the continuous and evolving work of a broad, transrnational antiracist movement.
Of course: The goal of flight is not to build communism here, but to escape, and to find a better life. The suffering of the drowned, the imprisoned and isolated surpasses the imagination of most of us. It is a misery, which can not be recounted easily - not to speak of the horrors, which take place in Syria and many other places, often with the friendly permission of the imperial powers. At the same time, this misery can not be ignored any more. With the plentiful and continuous crossing of the fences around Europe, the price of the capitalist model of competing national economies has also crossed the threshold of the publics perception. The supressed has returned. And it is this return of the supressed, which drives the experts of forclosing and the racists on the streets into paranoia and hystery much more than any fear of fights for (re)distribution.
Hey Antifra, lets talk
A lot of enlightening things have been written on this subject matter in the last few month, and a lot of important things have been done. A lot of comrades are working in initatives helping here in Germany and Austria or organising car convois from Germany through austria up to the Balkan countries. Demonstrations and direct actions, from Munich to Cologne, Hamburg and Berlin have made clear, that we are not confronted with a „refugee crisis“, but with the problem of the capitalist production and distribution of wealth. The manifestations of Pegida and the Alternative for Germany (AfD) have been met with fierce resistance. And the futility of the states answer to the autonomy of migration, a further and further tightening of the asylum laws, has been pointed out again and again. In Göttingen, Berlin, Bremen, Frankfurt and many other cities practical intiatives to create social centres for refugees have taken place. It is clear: Solidarity has become political.
Nonetheless, the results have been moderate at best. We have not been able to integrate the many people, for whom the refugees are posing the question of the political, of solidarity and humanity a new, nor have we been effectively destabilzing the border-and-deportation regime. We are rather helpless while watching the attempts, to pin refugees and declassed against one another. There is a lot of talk about the reasons for fleeing, but little on the German and European stewards of these reasons – as if the disintegration of the preripheries of the world market was their natural faith and not a result of global capitalism and the continuity of colonial and neocolonial exploitation. With the AfD as the organised centre of new reactionary forces in Germany, the public discourse is moving to the right. The chances the movement of the refugees opens up for a transofrmation of the social relations we are forced to live in, is fabricated into a threat. Every day, the people who finally have arrived here, are forced to live in camps, isolated, while the fences of fortress Europe they tore down are reerected in Turkey. At the latest since the islamist terror of paris, trying to force on us logic, in which paranoia, racism and fundamentalism are pushing each other to ever greater heights, it has become clear to us: time is running!
Ist not enough to do something. We need to coordinate our limited resources and strengthes, find each other, to be able to attac this system where it hurts. This is not a question of the correct subject matter. The fight against the crisis regime of an authoritatian state trying to stay competetive and the attempts to tear down the walls of its borderregime of selection and foreclosure belong together. It is our gamble for a perspective of liberation, which is more than the next round of dog-eat-dog. The question is: How, how to continue?
All hands on deck – fight the game!
There are lessons to be learned from last autumn. Some perspectives are becoming clearer. The „Stadt für Alle“-alliance is showing us how the struggle for living-space and the one for free and open access to public infrastructure are and ought to be connected. The large mobilisations against AfD and Pegida are an important step. They show: We wont leave the streets to the racists. Maybe blockupy could again become a cristallisation point for all of this, if we manage to connect these different struggles. Locally, the situations are remain very diverse, so that we will have to stay flexible in any case. But we think the radical antiauthoritarian left can and must do more, than just play ist part. We believe that a visible and practical perspective beyond State, Nation and Capital is necessary within these manifold initatives.
We already developed some ideas: First of all, we want to make an offer for all those young and old, which have started to become active (again) now, and are interested in a more critical and thus more sustainable perspectve. As a second pillar we were thinking of a common antifa-plattform. Its goal is to put the racist rollback and its organised kernel, the afd, sharply into focus. Considering the upcoming elections, this seems of central importance. Our third idea is, to gather the resistance against deportations and isolaton by refugees and supporters a like and make things much more unconfortable for those people organising and stabilising global exploitation – and profiting from it. The party convention of the AfD this spring, the celebrations for the German reunification taking place in Pegida-Country Sachsen on the third of october, or a fieldtrip to the fence between Austria and Slovenia might be opportunities to bring our initiatives together. There is a lot to do. Lets get together and discuss. Lets get started. Are you coming?
Place: Frankfurt (Exact location TBA)
Time: 31. January 2016
..ums Ganze!, December 2015
09/15/2015
Solidarität muss politisch werden! Auf die Straße in Frankfurt, Köln & überall Tagtäglich kommen Tausende Menschen nach Deutschland – trotz Frontex, militarisierten Grenzen und verschärftem Asylrecht. Das ist erstmal ein Grund z...
09/14/2015
Das diesjährige Motto zu den Feierlichkeiten am Tag der deutschen Einheit hätte kaum grotesker ausfallen können. »Grenzen überwinden« ist die zentrale Feier in Frankfurt am main überschrieben. »Der Tag der Deutschen Einheit sei kein freier Tag zum Würstchenessen, sondern erinnere daran, dass Freiheit und Demokratie keine Selbstverständlichkeit seien«, wird der amtierende Bundesratspräsident und hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) auf der Website des Bundesrates zitiert.
Homepage Wie gerufen kommt da der 25. Jahrestag der Wiedervereinigung, an dem der deutsche Staat sich unter dem unverschämten Motto „Grenzen überwinden“ bei den bundesweiten Feiern in Frankfurt/Main mit der Erinnerung an die „friedliche Revolution“ von 1989 als zivilisatorische Kraft inszenieren will. Ents…
09/10/2015
Wichtig! Entschädigung nach stundenlanger Kesselung bei M31!
Bis jetzt haben sich nur wenige Genoss*innen für die Klage gemeldet. Noch ist bis November Zeit!
Am 31.3.2012 gingen in Frankfurt/M. mehrere Tausend Menschen auf die Straße, um gegen Kapitalismus und die autoritäre Krisenpolitik zu demonstrieren. Schon nach kurzer Zeit versuchte die Polizei die Demonstration brutal zu spalten. Dazu kesselte sie schließlich ca. 500 Demonstrant_innen, sodass die Demonstration nicht weiter laufen konnte. Einige der Demonstrierenden wurden bis weit nach Einbruch der Dunkelheit auf der Kreuzung gehalten. Zudem wurden die Leute auf Gefangenensammelstellen im gesamten Rhein-Main-Gebiet verteilt und dort bis in die frühen Morgenstunden eingesperrt.
Eine betroffene Genossin, die neun Stunden von der Polizei festgehalten wurde, klagte gegen dieses Vorgehen. Im Juli 2013 bekam sie vor dem Landgericht Frankfurt Recht: Der Kessel und die Verbringung in Polizeigewahrsam waren unrechtmäßig, das Ermittlungsverfahren gegen sie haltlos (mehr dazu: https://linksunten.indymedia.org/de/node/92233 ). Zu Beginn diesen Jahres war eine weitere Klage erfolgreich: Ein Genosse klagte unter Verweis auf das erwähnte Urteil auf Entschädigung. Die Staatskasse wurde so gezwungen mehrere hundert Euro an den Kläger zu zahlen. Und das Beste: Darauf haben alle Anspruch, die unrechtmäßig im Kessel waren!
Was empfehlen wir euch zu tun:
* Wenn ihr bei m31 gekesselt wurdet, meldet euch bei folgender Adresse von uns: m31-kessel(at)riseup.net (am Besten verschlüsselt!) (Schlüssel unten).
* Es gibt die Möglichkeit die Entschädigung auch ohne Anwält_in einzufordern. Die Frist dafür ist der 31.12.2015!
* Wichtig ist, wie lange ihr im Kessel, im Bus oder im Gewahrsam festgehalten wurdet.
* Wir schicken euch Formulare und eine Anleitung, mit der ihr eure Entschädigung einfordern könnt!
* Bitte überlegt euch, ob ihr das Geld (zum Teil) wieder in die Szene, linke Projekte, Antirepressionsstrukturen, etc. zurücktragt!
Solidarität ist keine Einbahnstraße! Noch immer gibt es wegen m31 Repression, wie z.B. mehrere Hausdurchsuchungen Ende letzten Jahres (https://linksunten.indymedia.org/de/node/130035). Und auch nach dem Aktionstag am 18.03 und diversen Pegida-Blockaden stehen noch viele Strafverfahren an, die politisch begleitet werden müssen. Wir würden uns freuen wenn wir uns gemeinsam vom Staat mind. 5000 Euro einklagen könnten; damit können wir drei Verfahren zahlen. Hier die Möglichkeit der Spendenkampagne der Roten Hilfe e.V. und der Frankfurter Ortsgruppe:
Spendet unter dem Stichwort „Mehr Solidarität!“ auf das Konto der Roten Hilfe:
(http://www.rote-hilfe.de/mehr-solidaritaet-gegen-mehr-repression)
Rote Hilfe e.V.
IBAN: DE25 2605 0001 0056 0362 39
BIC: NOLADE21GOE Sparkasse Göttingen
09/01/2015
Auch die Presse freut sich schon auf das linksradikale Begleitprogramm zum 3. Oktober in Frankfurt...
"Wenn Deutschland eine Party schmeißt, dann gibt es überhaupt keinen Grund, mitzumachen. Da sind sich Frankfurts Linksradikale sicher. „Staat, Nation und Kapital sind zwar vieles, aber ganz sicher kein Grund zu feiern“, schreibt die Antifa-Gruppe „Kritik&Praxis“ in ihrem Aufruf zu den Protesten gegen die Einheitsfeierlichkeiten am 3. Oktober. Schon am Tag vor der offiziellen Feier, am 2. Oktober, ruft Kritik&Praxis ab 19 Uhr zu einer antinationalen Demonstration am Kaisersack auf, am Feiertag selbst soll es dann Protestaktionen geben, um die „nationalistische Show“ mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und weiterer Politprominenz zu stören und sie in ein „Event antikapitalistischer Kritik zu verwandeln“, wie die Gruppe schreibt.
Für die Frankfurter Autonomen, die seit 2013 auch im Blockupy-Bündnis aktiv sind, ist die Feier zum 3. Oktober vor allem dazu da, von den realen Folgen deutscher Machtpolitik abzulenken: Die Syriza-Regierung in Griechenland werde erpresst, im Mittelmeer „brutale Flüchtlingsabwehr“ betrieben – „und im ganzen Land brennen wieder Flüchtlingsheime“. In dieser Situation solle durch das Bürgerfest in Frankfurt nur versucht werden, „der autoritären Fr**ze des deutschen Europas wieder die Maske von Weltoffenheit und Demokratie aufzusetzen“. Es ist wahrscheinlich, dass sich an den geplanten Protesten nicht nur Linksradikale aus Frankfurt beteiligen werden."
Die PARTEI: „Kein Grund zu feiern“ Die linksradikale Szene und „Die PARTEI“ wollen am 3. Oktober die Feststimmung trüben.
08/19/2015
Over 300 comrades from all over Europe have already joined our camp in Chalkidiki (Greece). After the first big assembly last night, we start the first day of discussions today. Up for discussion today: our different Struggles (social, ecological, gender, etc.) in this time of crisis.
Join us!
08/02/2015
Nicht, dass andere Parteien nicht auch Dreck am Stecken hätten, aber bei der SPD kann man ruhig öfter mal nachtragend sein...
"Die deutsche „Sozialdemokratie“ hat sich an dem Finanzputsch gegen den im Referendum ermittelten Willen der griechischen Bevölkerung aktiv beteiligt. Sigmar Gabriel gab in der Auseinandersetzung um den Umgang der EU mit Griechenland den Hardliner, der mitunter noch die CDU rechts überholte.Während er die „Glaubwürdigkeit“ der griechischen Regierung öffentlich bezweifelte, haben Gabriel und die SPD ihre eigene längst verspielt.Es ist jetzt an der Zeit, die Stabilität der Großen Koalition und die Lüge der Sozialdemokratie politisch anzugreifen – von innen und von außen. Diese Stabilität allein ist es, die das erpresserische deutsche Vorgehen in Brüssel absichert und möglich macht. Alle, die etwas tun wollen, um Widerstand gegen Austeritätspolitik und Entdemokratisierung effektiv werden zu lassen, können hier praktisch eingreifen."
http://blockupy.org/6161/oxi-spd-keine-ruhe-fuer-gabriel/
07/21/2015
Diese Woche geht die Camping Saison in Frankfurt los.
Los gehts am Mittwoch mit dem Protestcamp von Project.Shelter - Frankfurt die ein selbstverwaltetes Zentrum für Migrant*innen fordern.
Alle Info findet ihr hier: https://www.facebook.com/events/880218995348814/
Weiter startet am Freitag NoTroika Rhein-Main die Prekär Station im Ostend am Paul-Arnsberg-Platz. Vier Monate nach Blockupy wird es dort viele Aktionen und Diskussionen zu Kämpfen in Frankfurt und darüber hinaus geben.
Alle Infos dazu findet ihr hier: https://www.facebook.com/events/493481580814408/
Und wer danach noch nicht genug von Zelten hat sollte mit uns nach Griechenland zum Beyond Europe Camp fahren. Vom 18 bis zum 25. August gehts dort am Strand von Chalkidiki um internationale Vernetzung und antikapitalistische Aktion.
Alle Infos dazu findet ihr hier: https://www.facebook.com/events/794674533964208/
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