23/10/2026
Alarmstufe V: Großübung forderte Feuerwehren im schwierigen Gelände
85 Feuerwehrmitglieder und zehn Einsatzfahrzeuge standen bei einer groß angelegten Übung im Einsatz. Ein Forstmaschinenbrand, mehrere Menschen in Gefahr und eine drohende Ausbreitung des Waldbrandes stellten die Einsatzkräfte vor zahlreiche Herausforderungen.
Ein anspruchsvolles Szenario und herausfordernde Bedingungen erwarteten die Feuerwehren bei einer Alarmstufe-V-Übung mit den Feuerwehren Großlobming, Kleinlobming, Apfelberg und Knittelfeld sowie der Betriebsfeuerwehr ÖBB. Auch Mitglieder der Feuerwehr Bischoffeld und St. Margarethen unterstützten die Übung mit spezieller Waldbrandausrüstung. Als Übungsbeobachter verfolgten Brandrat Harald Pöchtrager und Abschnittsbrandinspektor Christoph Leitner das Geschehen.
Insgesamt 85 Feuerwehrmitglieder mit zehn Einsatzfahrzeugen waren gefordert, die verschiedenen Aufgaben zu bewältigen und die Zusammenarbeit der eingesetzten Kräfte unter Beweis zu stellen.
Menschenrettung und Schutz der Infrastruktur
Ausgangspunkt des Übungsszenarios war ein Brand einer Forstmaschine. Dabei galt es, eine eingeklemmte Person zu retten und gleichzeitig eine weitere Ausbreitung des Vegetationsbrandes zu verhindern. Zusätzlich musste eine Person geborgen werden, die in unwegsamem Gelände abgestürzt war.
Doch nicht nur die Menschenrettung stellte die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen. Durch die angenommene Brandausbreitung waren auch wichtige Infrastruktureinrichtungen bedroht. Eine großflächige Photovoltaikanlage sowie der Hochbehälter der Trinkwasserversorgung mussten geschützt werden.
Die Übung zeigte damit eindrucksvoll, wie vielfältig die Aufgaben bei einem Vegetationsbrand sein können und wie wichtig eine rasche, koordinierte Vorgehensweise ist.
Zum vollständigen Bericht: https://www.bfvkf.steiermark.at/desktopdefault.aspx/tabid-572/1083_read-55268/
Fotos und Bericht: ABI d. V. Thomas Zeiler