22/10/2026
Gegen den rechten Normalzustand!🚩
Am 3. Oktober wurden in Oberwartha bei Dresden am Rande des dortigen Oktoberfestes sieben Jugendliche von über 20 erwachsenen Männern, darunter vmtl. die "Security" sowie ein Mitglied des Gemeinderats, durch die Straßen gejagt und auf sie eingeprügelt. Und das nur, weil sie sich als Antifaschist:innen zu erkennen gaben. Ein weiterer Mann, welcher den Jugendlichen zuhilfe kam, wurde ebenfalls verletzt. Es ist nicht der erste Vorfall rechter Bedrohung und Gewalt in Oberwartha.☝️
Ein 16-Jähriger erlitt mehrere Knochenbrüche im Gesicht. Das Video des Angriffs ist verstörend. Und doch zeichnet es ein realistisches Bild der sächsischen Verhältnisse. Bei der anschließenden Gemeinderatssitzung wird den Angriffen nicht einmal ein eigener Tagesordnungspunkt gewidmet. Auch das Oktoberfest endete an besagtem 3. Oktober nach den Angriffen nicht, sondern lief unbehelligt weiter. Eine Entschuldigung an die Jugendlichen bleibt weiterhin aus.🤦♀️
In Sachsen antifaschistisch aktiv zu sein, bedeutet Unsicherheit. Es bedeutet, auf offener Straße angeschrien, bedroht oder angegriffen zu werden. Wir alle haben diese Erfahrungen schon machen müssen. Rechtsextremismus ist die größte Gefahr für eine vielfältige und offene Gesellschaft! Die Tat muss aufgeklärt werden! Konsequenzen müssen folgen. Unsere vollste Solidarität gilt den Betroffenen!✊
Wir bleiben dabei: ANTIFA BLEIBT LANDARBEIT!🚩