09/09/2026
Politisch diskutieren. Klar Position beziehen. Zukunft gestalten.
Am Mittwochabend kamen Mitglieder der JU Fürth-Stadt online zusammen, um über die politische Lage nach der Wahl in Sachsen-Anhalt zu diskutieren und sich gleichzeitig mit der Zukunft unserer JU Fürth-Stadt auseinanderzusetzen.
Dabei ging es nicht nur um Wahlergebnisse, sondern vor allem um die Frage: Welche Politik braucht unser Land eigentlich?
Wir wollen einen Staat, der seine Ausgaben im Griff hat und gleichzeitig dort investiert, wo Investitionen unsere Zukunft sichern. Deshalb braucht es weniger unnötige Staatsausgaben und Bürokratie, aber mehr Investitionen in Infrastruktur, Digitalisierung, Bildung und Innovation. Die Schuldenbremse darf dabei kein Denkverbot für sinnvolle Zukunftsinvestitionen sein.
Unsere Ideen sind dabei: Familien stärker entlasten, unter anderem durch ein modernes Familiensplitting. Wir wollen Energiekosten senken, Infrastruktur schneller und günstiger bauen und Deutschland beim Einsatz von KI und neuen, effizienteren Bau- und Produktionsmethoden nach vorne bringen.
Und wir brauchen wieder mehr Mut, politische Prioritäten zu setzen: Nicht jede Maßnahme kann gleichzeitig höchste Priorität haben. Entscheidend ist, dass wir dort anpacken, wo unser Land langfristig stärker wird.
Dazu gehört auch eine andere politische Kultur. Gute Vorschläge bleiben gute Vorschläge – unabhängig davon, von welcher Partei sie kommen. Politik sollte nicht danach funktionieren, wer eine Idee eingebracht hat, sondern danach, ob sie unser Land voranbringt.
Auch die politische Kommunikation muss besser werden: weniger gegenseitige Empörung, weniger persönliche Angriffe und stattdessen mehr Sachlichkeit, mehr Niveau und echte Debatten – auch in politischen Talkshows.
Am Ende unserer Sitzung stand deshalb eine klare gemeinsame Haltung: Die JU Fürth-Stadt spricht sich einstimmig gegen Hass und Hetze aus – auf kommunaler ebenso wie auf Bundesebene. Politischer Streit gehört zur Demokratie. Entmenschlichung, persönliche Diffamierung und Hetze gehören nicht.
PS.Ein großer Dank gilt unserem Bezirksvorsitzenden Johannes Eichelsdörfer für den spannenden Einblick zur vergangenen Wahl in Sachsen-Anhalt!