07/07/2025
Platz für Kinder und nicht noch mehr Parkplätze in Travemünde
Wo früher Kinder skaten konnten, sollen jetzt – wenn es nach Grünen, CDU & FDP geht – Autos parken. Das lehnen wir entschieden ab! Statt 30 weiteren Parkplätzen auf dem ehemaligen Skatepark am Leuchtenfeld fordern wir: eine Verkehrs-Spielfläche für Kinder.
Als Die Linke stellten wir daher heute mit unserer Fraktionspartnerin GAL im Bauausschuss Lübeck den Antrag:
Ein sicherer Parcours mit kindgerechten Straßenschildern, Kettcars & Bobbycars zum kostenlosen Ausleihen – nach dem Vorbild des dänischen Legeparks Kolding. Ein Ort zum Spielen, Lernen & Verweilen für Kinder UND Familien. Niedrigschwellig, inklusiv, kostengünstig – und vor allem: sinnvoll!
In Travemünde fehlen solche Angebote bisher. Statt erneut Parkplätze – wie Grüne, CDU & FDP es fordern – beantragen wir ein Angebot, das Kindern zugutekommt – zumal gerade erst ein neues Parkhaus mit rund 300 Stellplätzen gebaut und im März dieses Jahres eröffnet wurde.
Dieses Parkhaus, das rund acht Millionen Euro gekostet hat und politisch von CDU, FDP und SPD getragen wurde, hat bereits mehr Parkraum geschaffen, als tatsächlich benötigt wird – und deshalb wird das Parkhaus dauerhaft Defizite erwirtschaften.
Dennoch wollen die Befürworter nun weitere Stellflächen in Strandnähe ermöglichen, was die Minderauslastung und damit die Defizite noch erhöhen würde – und erhalten dabei sogar Unterstützung durch die Grünen im Rahmen des Jamaika-Antrags. Das halten wir für den falschen Weg.
Schließlich sind das öffentliche Mittel, die an anderer, sinnvollerer Stelle im Haushalt dringend gebraucht würden.
„Mindestens soll die Fläche wieder Kindern zugutekommen, wenn schon kein neuer Skatepark kommt“, so unsere Fraktion Linke & GAL.
Wir sagen: Kinder brauchen Platz – keine Parkplatzdebatten auf ihre Kosten. Die Fläche kann mit wenigen Mitteln kindgerecht gestaltet werden – gern auch mit Unterstützung lokaler Betriebe oder Stiftungen.
👉 Wir fordern CDU, FDP & Grüne auf, ihren Antrag zurückzuziehen, damit in Travemünde nicht wieder die Autos gewinnen – sondern die Zukunft unserer Kinder.