11/10/2026
⛽ Entlastung muss an der Zapfsäule ankommen!
Hohe Kraftstoffpreise und teils erhebliche Preissprünge beschäftigen viele Menschen bei uns im Landkreis. Denn gerade in Vorpommern-Rügen ist das Auto für viele keine Frage der Bequemlichkeit. Pendler, Familien, Handwerker, Pflegedienste und viele weitere Betriebe sind täglich darauf angewiesen.
Ausgangspunkt unseres Antrags war eine konkrete Bürgeranfrage zu den Preisen an Tankstellen auf Rügen.
Inzwischen haben Bund und Länder reagiert: Die Energiesteuer auf Benzin und Diesel wurde zum 1. Oktober gesenkt. Rechnerisch soll sich daraus eine Entlastung von rund 17 Cent je Liter ergeben.
Für uns ist jetzt entscheidend: Diese Entlastung muss auch bei den Menschen und Unternehmen ankommen.
Deshalb wollen wir in der kommenden Kreistagssitzung erreichen, dass sich der Landkreis gegenüber Bund und Land dafür starkmacht,
⛽ die tatsächliche Preisentwicklung an den Tankstellen weiter zu beobachten,
🔎 auffällige Preissprünge konsequent überprüfen zu lassen,
📍 regionale Preisunterschiede gerade in ländlichen und touristisch geprägten Regionen stärker in den Blick zu nehmen,
⚖️ gegen mögliche missbräuchliche Preisaufschläge mit den vorhandenen kartellrechtlichen Möglichkeiten vorzugehen und
🕛 die sogenannte 12-Uhr-Regel auf ihre tatsächliche Wirkung zu überprüfen.
Dabei muss insbesondere untersucht werden, ob sie zu mehr Wettbewerb, Preistransparenz und niedrigeren Kraftstoffpreisen führt. Auch die besonderen Bedingungen ländlicher und touristisch geprägter Regionen wie Vorpommern-Rügen müssen dabei berücksichtigt werden.
➡️ Der Landkreis kann den Preis an der Zapfsäule nicht bestimmen, aber wir können darauf drängen, dass beschlossene Entlastungen nicht unterwegs verloren gehen.