02/11/2026
Die Feuerwehr Potsdam wurde heute am frühen Vormittag zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Potsdamer Krankenhaus alarmiert.
Kurz nach dem Ausrücken wurde durch das Krankenhauspersonal telefonisch ein Brand in einem Patientenzimmer bestätigt. Zudem wurde mitgeteilt, dass sich eine Person auf dem Dach des Gebäudes befinden würde.
Daraufhin wurde das Einsatzstichwort durch die Integrierte Regionalleitstelle Nordwest auf "Brand Sonderobjekt" erhöht.
An der Einsatzstelle waren von außen weder Rauch noch Feuer erkennbar.
Alle Personen aus dem betroffenen Gebäudeteil hatten das Gebäude bereits verlassen. Die auf dem Dach gemeldete Person stellte sich als Handwerker heraus, der zwischenzeitlich eigenständig das Gebäude verlassen hatte.
Zwei Personen wurden durch den Rettungsdienst untersucht, konnten jedoch glücklicherweise unverletzt vor Ort verbleiben.
Ein Trupp ging unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in das betroffene Patientenzimmer vor. Da der Brand bereits durch das Krankenhauspersonal mit einem Kleinlöschgerät gelöscht worden war, erfolgte lediglich eine ausgiebige Nachkontrolle mit einer Wärmebildkamera. Parallel dazu wurde das Zimmer mit einem Überdrucklüfter entraucht.
Eine Rauchausbreitung in andere Bereiche konnte durch den Einsatz eines mobilen Rauchverschlusses verhindert werden.
Der Einsatz der 21 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und des Rettungsdienstes war nach rund 70 min beendet.
Weitere 28 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Drewitz, Babelsberg/Klein Glienicke und Zentrum befanden sich im Bereitstellungsraum, mussten jedoch nicht tätig werden.
Dieser Einsatz zeigt einmal mehr die Bedeutung von Brandmeldeanlagen in größeren Objekten. Durch die frühzeitige Branderkennung konnte die Feuerwehr schnell alarmiert und eine zeitnahe Brandbekämpfung eingeleitet werden. Der vorhandene Feuerwehrplan diente den Führungskräften vor Ort als wertvolles Hilfsmittel bei der Abarbeitung des Einsatzes.
^mr